Herforder Kreisblatt, 9.5.2024


Herforder Kreisblatt vom 02.01.2024


Bericht aus der Neuen Westfälischen vom 25. April 2023


Bericht aus der Neuen Westfälischen vom 02. Januar 2023


Bericht aus dem Westfalenblatt vom 02. Januar 2023


Konzert vom 30.12.2022
Konzerttitel:  „Für den Frieden  -  Innehalten in Zeiten des Krieges“


Weltliteratur von Georg Friedrich Händel  DER MESSIAS  „Verheißung und Geburt des Heilands“ ergänzt durch den prächtigen Schluss Chor  „Würdig ist das Lamm“ und sein virtuoses „Amen“.
Wir kombinieren den Weihnachtsteil des MESSIAS mit französischer Barockmusik, die so ganz anders klingt, elegant und höfisch, kleinteilig und delikat.
Das Te Deum  von Marc Antoine Charpentier  in D-Dur (H 146)
Marc Antoine Charpentier vertonte ein prachtvolles „Te Deum“ und verband darin den Lobpreis Gottes mit dem des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Was in der Entstehungszeit vermutlich zur Siegesfeier nach militärischem Erfolg erklang, ist heute ein Symbol der europäischen Zusammenarbeit.
Die Bezeugung des Te Deum reicht bis ins frühe 6. Jahrhundert zurück. Ob die Entstehung darüber hinaus bis in die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts, die Zeit des ambrosianischen Gesanges, von dem es sich in formaler Hinsicht jedoch grundlegend unterscheidet, zurückgeführt werden kann, bleibt
ungewiss.
Martin Luther hat das Te Deum neben dem Credo   „Ich glaube“  Anfang des apostolischen bzw. des parallel entwickelten Nizäno – Konstantinopolitanischen und dem Quicumque  „Wer da selig werden will“   -  Anfang des Athanasischen Glaubensbekenntnisses als das dritte Glaubensbekenntnis bezeichnet. Er übertrug 1529 den Text als gereimten Wechselgesang ins Deutsche  (Herr Gott, dich loben wir) und vereinfachte die überlieferte gregorianische Melodie.
1768 wurde das Te Deum von Ignaz Franz nachgedichtet und in dieser Fassung als „Großer Gott, wir loben dich“,  im EG 331 aufgenommen.
Der „MESSIAS“  - Georg Friedrich Händels berühmtestes Werk -  wurde in der Zeit vom 22. August bis 12. September 1741 von ihm in nur drei Wochen in London komponiert. Darin wird der Lebensweg unseres Erlösers Jesus Christus beschrieben. Das Oratorium wurde am 13.4.1742 in einem Dubliner Theater uraufgeführt. MESSIAS heißt auf Deutsch „Der Gesalbte“. Im Griechischen heißt Gesalbter Christos, lateinisch Christus; dieses ist der geläufigste Beiname für Jesus von Nazareth. Ein Gesalbter war im alten Israel ein künftiger König, auf den man wartete. Das Neue Testament versteht Jesus als Christus als Sohn Gottes. Seine Jünger brachten seine frohe Botschaft, sein Evangelium in alle Welt.
Der Text stammt von dem mit Händel befreundeten Kunstkenner, Mäzen, Shakespeare-Herausgeber und Dichter Charles Jennens (1700-1773).   Jennens ging es nicht um einen christologischen Beitrag in dem uralten jüdisch-christlichen Dialog, ob Jesus Mittler zwischen Menschen und Gott und Erlöser von der Sünde der Welt sei. Ihm ging es in einem zu seiner Zeit heftigen Streit mit Freidenkern, die Gottes Eingreifen in den Lauf der Welt bestritten. Der christlich-konservative Jennens wollte mit seinem Text den Beweis erbringen, dass Jesus die messianischen Weissagungen erfüllt hat, also der erwartete Messias sei. Jennens hat ganz bewusst Texte aus dem Alten und Neuen Testament gegenübergestellt. Die neutestamentlichen Autoren deuteten die prophetischen Texte als Hinweise auf Jesus Christus. Man sah Jesus ganz im Lichte jener großartigen prophetischen Verheißungen.
Das Volk, das im Finstern wandelt wurde zur verlorenen Menschheit, das Licht zu Jesus Christus, dem Messias, der uns erlöst. Der Zauber, der sich für Jesaja mit dem neugeborenen Thronfolger in Jerusalem verband, ging für die Christen von Jesus aus. In Händels Oratorium wird Jesajas Text mit der Verkündigung der Engel an die Hirten aus der Weihnachtsgeschichte des Lukas-Evangeliums verbunden. Beide Stellen werden auf dasselbe Ereignis bezogen, die Geburt des MESSIAS in der Krippe. Was der Prophet verheißt, geht Weihnachten in Erfüllung. Jennens Festhalten an dieser alten Deutung bedeutet eine Kritik an den Freidenkern und ihrer Leugnung der messianischen Weissagungen.
Das Oratorium gibt sich ganz dem Zauber der alten christlichen Deutung des Jesaja-Textes hin. Alle Hoffnung, Sehnsucht und Erwartung des Jesaja-Textes, die Idee des Friedens, der Weisheit, der Güte und der Stärke, sieht die christliche Gemeinde in dem menschgewordenen Gott, dem MESSIAS im Stall verwirklicht. Ist das nicht Verzauberung, wie sie die frühen Christen durch Jesus erfuhren?  Und lassen nicht auch wir uns an Weihnachten immer wieder verzaubern von dem MESSIAS ?
Ein Zauber, der noch gesteigert wird durch die musikalische Form, in die Händel den Text kleidet. Das ist das Wunder von Weihnachten, das vom MESSIAS ausgeht, nicht nur zu Händels Zeiten, sondern auch heute noch. „Denn es ist uns ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und er heißt: Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst“.   Musik kann überall und allzeit Herzen öffnen und Frieden stiften.





Benefizkonzert mit ungewöhnlicher Bandbreite
Pop- und Klassik-Gala in der Auferstehungskirche Herford-Laar
Artikel aus der Neuen Westfälischen von Philipp Tenta

Herford. Ein Reigen Buntes kann für wahllos vermischtes Einerlei stehen oder, wie am vergangenen Samstag in der Auferstehungskirche Laar, für eine Wundertüte voll musika­lischer Überraschungen. Zahlreiche Musiker, darunter der bekannte Blockflötist Horst Nölle hatten sich zusammengefunden, um ein abwechs­lungsreiches Programm von Barock, Klassik und Roman­tik bis hin zu Popmusik zu prä­sentieren. Viele der Interpre­ten waren dabei auch in ganz ungewohnten Rollen zu erle­ben. So beeindruckte die jun­ge Cellistin Jana Schmidt nicht nur mit Saint-Saens und Paul McCartney auf ihrem Instru­ment, sondern auch als Abba­Background-Girl für ihre Schwester Luisa.

Die Organistin der Auferste­hungskirche, Dariia Lytvish­ko, zeigte als Continuo-Spie­lerin am Spinett und als Puccini-Sängerin ihr vielseitiges Talent. Als ausgebildete Pia­nistin ist das Klavier aber wei­terhin ihre große Liebe, was sie mit einer souveränen Beetho­ven-Interpretation unter Be­weis stellte. Chorleiterin Christiane Schmidt war sowohl als Klavierbegleiterin, Sängerin von Barockmusik und Musi­calinterpretin unterwegs.

Mit Ausschnitten aus der be­liebten Oper 'Hänsel und Gretel des deutschen Spätroman­tikers Engelbert Humperdinck und den Laarer Bläsern, die Traugott Fünfgelds Laarer Frühlingssonate intonierten, endete der formelle Teil des Programms. Zum Abschluss wurden alle Mitwirkenden und das Publikum eingeladen, sich mit „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen" musikalisch zu vereinen. Passend zur Karnevalszeit scherzte, ulkte und plauderte Clownin Flora alias Bettina Burkamp durch das Programm.

Ihr gelang es auf ungewöhn­liche Weise, musikalische In­formationen mit amüsanter Kurzweil zu verbinden. Das Konzert wurde organisiert, um die Aufbauarbeit des Kinder­chors Mini-Vox zu unterstüt­zen. Kinder bis zum Errei­chen der vierten Klasse treffen sich montags um 17:45 Uhr im Gemeindehaus der Auferste­hungskirche zum gemeinsa­men Singen.







Der Beatles-Klassiker Yesterday war in einer Version für Cello und Klavier zu erleben, vorge­tragen von Jana und Christiane Schmidt        

Foto: Philipp Tenta


Herford Weihnachtskonzert in Auferstehungskirche Laar

Die Zuhörer in der Auferstehungskirche Laar erleben ein Weihnachtskonzert "Kontraste" mit NWD-Musikern, Chor und Solisten. Am Fontane-Geburtstag erklingt Händels „Messias“ in der Mozart-Bearbeitung.

© Ralf Bittner

31.12.2019 | Stand 31.12.2019, 16:45 Uhr |

Wie es der Titel des Weihnachtskonzertes „Kontraste“ andeutet, erleben die Zuhörer in der voll besetzten Auferstehungskirche Laar ein besonderes Konzert. Mit Felix Mendelssohn Bartholdy, Händel und Mozart drücken gleich drei Komponisten ihre Freude über die Geburt Jesu aus. Außerdem erinnert das Konzert am 30. Dezember, Theodor Fontanes Geburtstag, an den großen, realistischen Autoren und dürfte wohl eine der letzten Veranstaltungen zum Ende des Fontane-Jahres 2019 überhaupt gewesen sein.

Konzert mit den Handschriften dreier Komponisten

In Mendelssohns Komposition des Christus-Oratoriums kommt der Weihnachtsteil nur als Fragment in drei Sätzen mit kraftvollem, aber feierlichen Schlusschor vor. Chorsopran Sabine Lübker gestaltet klar ihr Rezitativ. Chortenor Gerd Büntzly fragt unterstützt von den Solisten, Tenor Jonathan Dräger und Bass Gottfried Meyer „Wo ist der neugeborene König der Juden?“ Die Antwort liefert der Chor mit dem feierlichen Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern!“

Die feierlichen Choräle finden sich auch in Georg Friedrich Händels „Messias“ aus dem Jahr 1741 und in dessen Mozart-Bearbeitung aus dem Jahr 1788, die im von Christiane Schmidt geleiteten Konzert erklingt. Ausgewählt hat sie den ersten Teil mit der Verkündigung von der Geburt Jesu, das jubilierende „Halleluja“, das den zweiten Teil beschließt und das Chor und Orchester mit der gebotenen Kraft und Freude musizieren. Auch beim „Amen“, das Oratorium und Konzert beschließt, fügen sich Streicher, Fanfaren und das immer wieder durch alle Stimmen des Chores wandernde „Amen“ zu einem Wohlklang zusammen, der die Zuhörer verzückt auf den Bänken Atem holen lässt bevor sie langen, verdienten Applaus spenden.

Laarer Chor, Orchester und Solisten bringen die Kontraste zusammen zum Klingen






Musikalischer Gottesdienst am 26. Januar 2020 um 10 Uhr

„Gönnen Sie sich was Gutes!“….. Besuchen Sie den Musikalischen Gottesdienst - „Tankstelle für Glauben, Trost und Gemeinschaft“  - am 3. Sonntag nach Epiphanias, 26. Januar 2020 um 10 Uhr in der Auferstehungskirche Herford Laar, Laarer Str. 299.

Unser Ziel:  Menschen dafür zu gewinnen und einzuladen. Wichtig ist, dass alle in der Familie, Bekannte, Freunde und Nachbarn dafür werben.

Pastor Dietmar Stuke predigte über Apostelgeschichte 10, 21-35  „Sie erfahren etwas über: „Jesu Zuwendung zu den Heiden“.  

Musik hörten Sie von Oskar Frederik Lindberg „old Pastoral Hymn“, Sätze aus den Oratorien von J. S. Bach, Camille Saint-Saens und Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie die Fuge aus BWV 552 

„Bach selbst zeigte seine Wertschätzung von Präludium und Fuge Es-Dur, in dem er es als Teil des dritten Teils der Clavierübung drucken ließ“, eines der schönsten und schwersten Werke des Komponisten.

Sie erlebten den strahlenden Klang der Führerorgel in der Laarer Kirche, die nach dem Klangbild der Silbermann-Orgeln von Prof. Arno Schönstedt und Kantor Werner Husemann 1958 konfiguriert wurde.

Es wirkten mit: Uli Schulz, Trompete, Dariia Lytvishko, Orgel, Christiane Schmidt, Künstlerische Leitung, sowie der Chor der Auferstehungskirche Herford-Laar.